Der Begriff Theater lässt in jeder Kultur und dies schon seit undenklichen Zeiten klare Assoziationen aufkommen. Ob es nun Gedanken an verstaubte Postersessel in abgedunkelten Räumen mit hell erleuchteten Bühnen auf denen modernde Requisiten herumstehen zwischen denen ebenfalls verstaubte Theaterstücke aufgeführt werden oder man sich bei diese Begriff an eine kurzweilige Szene aus witzig, bunt-schrillen Figuren, mit stark ausländischem Akzent und fröhlichem Gemüt in der Fußgängerzone letzten Sonntag erinnert.
Beide Vorstellungen gehören zusammen, wenngleich sie auf den ersten, zweiten und oft auch auf den dritten Blick so scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben.
Das Kernstück des Theaters - jenes Phänomen welches unabdingbar vorhanden sein muss, um ein Agieren dieser Art als solches bezeichnen zu dürfen - ist die Interaktion zwischen den Spielern, den Schauspielern und den Zusehern, dem Publikum.
Wie weit diese Interaktion gehen darf, muss oder darf hängt kaum einmal vom Publikum, meistens von der Räumlichkeit üblicherweise jedoch einfach vom Mut der Theatermacher und den Schauspielern ab.
Theater wird grundsätzlich in vier große Bereiche unterteilt - die im "klassischen" Theater auch gerne streng voneinander getrennt werden bei CeBisch - aufgrund der besonderen Eigenschaft der Spielgrundlage - sehr oft ineinander verschmelzen dürfen. Ob Sprech-, Musik-, Tanz- oder Figurentheater zum Einsatz kommt - bei unveränderter Thematik und oft auch unabhängig vom Text. Ob ein solcher existiert oder nicht - ist dabei nebensächlich.
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