Der Name besagt nichts anderes, als dass sämtliche benötigte Materialien in einem Rucksack Platz haben - bzw. umgekehrt, man sich auf jene Materialien beschränkt die bequem in die Natur mitgenommen werden können.
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Das Faszinierende an dieser Methode ist der Minimalismus mit dem der Unterricht gestaltet werden kann. Ein Seil, Tücher, Sammeltüten, Taschenmesser, Becherlupen, Papier und Stifte sowie Bestimmungsbücher reichen vollkommen aus um die Umwelt zu erforschen. |
Was der Rucksack zugleich zum Ausdruck bringt ist, dass die Umwelt begangen wird.
Keine Zuhilfenahme von Transportgeräten wie Autos, Lifte, Sesselbahnen - nicht einmal Fahrräder, wenn es sich vermeiden lässt. Dies hat den großen Vorteil, dass man sich langsam einarbeitet - Zeit findet beim langsamen Gehen die Natur aufzunehmen.
Die Rucksackpädagogik war die erste Form überhaupt der Wald- und Umweltpädagogik - bekam ihren Namen jedoch erst später. Begonnen wurde mit dieser Form des Unterrichts in den 80ern. Jene Zeit also, in der erstmals die Bevölkerung auf die massiven Schädigungen des Waldes hingewiesen wurde. Zu Beginn wurden vor allem Aufforstungen von Kahlflächen durchgeführt - später übernahmen Schulklassen oder überhaupt Schulen die Patenschaft für ein bestimmtes Waldgebiet.
Da solche Jungwälder jedoch sehr langsam wachsen und für ein ungeschultes Auge keine Veränderung innerhalb recht kurzer Zeitspannen von ein paar Jahren - wie dies bei Schülern der Fall ist - bemerkt werden können, verloren die Schüler und Lehrer sehr bald das Interesse an derartigen Aktionen.
Aus dieser Situation heraus wurden schließlich einzelne Spiele eingebracht, bis sich das Verhältnis schließlich umdrehte und die Spiele überwogen - die Arbeit - das Pflanzen von Bäumen - zur wichtigen Nebensächlichkeit wurde.
Methoden der Umweltpädagogik bei CeBisch:
- Methode nach Lambért
- Rucksackpädagogik
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