CeBisch - Umwelt-Schauberger-Erbenlive by KAUZIS
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27. Mai 2009
 Von Revolution keine Spur

Wenn man den Umfang der Beobachtungen, die Liste der Erfindungen und Patente sowie die bewegte Geschichte eines Mannes wie Viktor Schauberger betrachtet - müsste man erwarten, dass dieser und sein Werk das Leben der Menschen stark beeinflusst, eigentlich revolutioniert haben müsste.

Wenn man sich allerdings umsieht und umhört, scheint es so - als wären nicht nur die Mahnungen und Warnungen Schauberger´s ungehört geblieben, sondern auch seine zahlreichen Ideen sind kaum irgendwo zu finden.

Es stellt sich dann - berechtigt - die Frage, wie das so sein kann.

Von vornherein muss man klar betonen, dass die direkten Erben - also einerseits sein Sohn Walter und in der Folge dessen Enkel Jörg - durchaus die Ideen weiterverfolgt haben. Eine hervorragende Einrichtung - das Pythagoras Kepler System in Bad Ischl/Österreich - gegründet im Jahre 1970 welche den Nachlass, zumindest jene Teile die noch im Besitz der Familie Schauberger sind, aufbereitet und der interessierten Öffentlichkeit auch zugänglich machen.

Dort erhält man auch eine Übersicht über die derzeit aktuellen Arbeiten die auf den Erkenntnissen von Viktor Schauberger aufbauen - teilweise eigene, großteils jedoch von anderen, zumeist auswärtigen Wissenschaftern. Der überwiegende Teil der Arbeiten beschäftigt sich mit dem Wasserbau und der Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten aus Kupfer.

Wo aber sind die "großen" Ideen verblieben? Wo die Weiterentwicklung der hervorragenden Patente?

Hatte Walter Schauberger uns gegenüber Ende der 80er noch von Versuchen hinsichtlich einer Reaktivierung der Idee rund um das Heimkraftwerk gesprochen findet sich bedauerlicherweise heute keine Information mehr über diesbezügliche Fortschritte oder überhaupt Bestrebungen.

Dem Bereich Quellwassererzeugung näher - wird ein hyperbolischer Trichter angeboten, der jedoch gemäß Eigenbeschreibung eher etwas "zum Ansehen" ist - als tatsächlich ein taugliches Gerät zur Erzeugung von Quellwasser - wie sich dies Viktor Schauberger vorgestellt hat und diesbezüglich auch Pläne existent sind. Die Randbemerkung " man schmecke und spüre den Unterschied zwischen dem damit gewonnen Wasser und dem von nicht eingewirbeltem sofort" lässt vermuten, dass der Unterschied nicht belegt werden kann, doch der Preis von 395,00 EUR ist stolz und lässt somit doch Platz für Gefühle. Es gibt auch noch Spiralrohrsysteme nach E. Neumann für die Wasserleitung - jedoch ohne TÜV-Zulassung - aber mit der Empfehlung aus diesem Grund diese nicht unter Putz anzubringen.

Die weiteren - wohl wirklich wichtigen Bereiche die dringend einer Weiterentwicklung bedürften (Energiegewinnung vor allem) sind unangetastet. Nachdem nun Walter Schauberger leider 1994 verstorben - und damit der wohl letzte wirklich nahe Augen- und Ohrenzeuge des Wasserzauberers von uns gegangen ist, scheint wohl eine der hervorragendsten Chancen der Menschheit vertan.

Schade!

Andererseits, was würde ein funktionierendes Heimkraftwerk wohl kosten, wenn man für einen  "Hyperbolischen Wytor-Schauberger Trichter" (zum Ansehen) bereits 395,00 EUR zahlen muss ...

 

Weitere Kapitel zum Thema Schauberger bei CeBisch/Umwelt:

Ein Institut - und sonst?

Blieb neben dem Verkauf von Ansichtskarten, Gartenwerkzeugen und Hyperbolischen "Wytor-Schauberger Trichter" - zum Ansehen - wirklich nichts übrig von den Ideen dieses überragenden Menschen?   weiterlesen

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