CeBisch - Umwelt-Schauberger-Lebenlive by KAUZIS
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27. Mai 2009
 Bewegtes Leben

1885 wird Viktor Schauberger am letzten Junitag in Holzschlag, einer kleinen Gemeinde im oberösterreichischen Mühlviertel als achtes von zwölf Kinder der Josefa, geb. Klimitsch und des Leopold Schauberger geboren.

1904 legte er, nach vorangegangenem Abbruch einer Beamtenlaufbahn die er nach der Mittelschule begonnen hatte, das Examen als Förster ab.

1914, kurz nach der Geburt seines Sohnes Walter (26. Juli 1914) wird Viktor Schauberger zum Militärdienst für den 1. Weltkrieg eingezogen und im Zuge dieses mehrfach verwundet.

Ab 1919 durchläuft er die Laufbahn vom Förster, Oberförster, Wildmeister und wird schließlich 1920/1924 Leiter des Wald- und Forstgutes im Brunnenthal bei Steyerling im oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf a. d. Krems welches im Besitz des Fürsten Adolf zu Schaumburg-Lippe ist.

1922 konzipiert und errichtet er auf der Basis seiner Naturbeobachtungen in Steyerling Holzschwemm-Anlagen welche eine Verringerung der Holzbringungskosten auf ein Zehntel bewirken. Als Dank und Anerkennung wird er zum Wildmeister befördert.

1924 wird er zum Reichskonsulent für Holzschwemm-Anlagen ernannt.

1926 wird in Neuberg an der Mürz in der Steiermark eine Holzschwemm-Anlage nach seinen Plänen und Anweisungen errichtet.

1928 erfolgt die Errichtung weiterer Schwemmanlagen in Österreich, Jugoslawien und Bulgarien.

1929 erfolgt im Bereich Wasser- und Turbinenbau eine erste Patentanmeldung.

1930 wird der Film "Tragendes Wasser" - eine Dokumentation über die Holzschwemm-Anlage Neuberg gedreht.

1931 erfolgen die ersten sog. Wasserfaden-Versuche die zur direkten Erzeugung von Elektrizität aus Wasser dienen sollen.

1932 eine Treibstoff-Herstellung aus Wasser; bekannt als Edelwasser-Erzeugung.

1933 erscheint sein erstes und so weit bekannt einziges Buch mit dem Titel "Unsere sinnlose Arbeit" welches in Wien erscheint.

1934 führt Schauberger mit Adolf Hitler ein Gespräch über die Grundlagen von Land- und Forstwirtschaft sowie über den Wasserbau. Eine dabei angebotene Zusammenarbeit lehnt Schauberger ab.

1935 lässt Schauberger seine "Luftturbine" - ein Verfahren zum Heben von Flüssigkeiten und Gasen - patentieren.

1937 schmilzt die bei Siemens gebaute "Wärme-Kälte-Maschine" bei einem nicht autorisierten Probelauf.

1938 erfolgt durch seinen Sohn Walter eine Wiederholung der Wasserfaden-Versuche bei denen Spannungen von bis zu 20.000 Volt erreicht werden.

1940 wird in Wien die "Repulsine" konstruiert.

1941 wird Schauberger vorübergehend in die Irrenanstalt Mauer-Öhling eingewiesen. Dies aufgrund Intrigen welche vom Wiener Ingenieur-Verein angezettelt wurden. In der Folge wird Schauberger durch die SS einer ständigen Überwachung ausgesetzt. Während dieser Zeit erfolgen Arbeiten bei Messerschmidt in Augsburg im Bereich der Motorkühlung. Ebenfalls belegt sind aus diesem Jahr Korrespondenzen mit dem Konstrukteur Heinkel über Flugzeug-Turbinen-Antriebe.

1942 zerschellt die 1940 konstruierte "Repulsine" an der Decke der Werkshalle.

1943 erfolgen Arbeiten an einer Weiterentwicklung der "Repulsine" für die Entwicklung eines U-Boot-Antriebes im Konzentrationslager Mauthausen.

1944 werden die Arbeiten am "Repulsator" in der Ingenieurschule am Rosenhügel in Wien fortgeführt.

1945 werden die Arbeiten am "Klimator" begonnen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird Schauberger von US-Besatzungstruppen dauerhaft überwacht. Sämtliche Geräte und Materialien werden beschlagnahmt, er selbst wird nach Leonstein in Oberösterreich überstellt.

1947 werden weitere "Wasserveredelungsapparaturen" in Salzburg gebaut.

1948 erfolgt eine Kooperation mit der Firma Rosenberger in Salzburg hinsichtlich legierter Bodenbearbeitungsgeräte - bekannter als "Goldener Pflug". Im selben Jahr erfindet Schauberger das "Spiralrohr".

1950 wir im das Patent für "Bodenbearbeitungsgeräte aus Kupfer" erteilt.

1952 wird am Institut für Gesundheitstechnik an der Technischen Hochschule in Stuttgart das "Gewendelte Spiralrohr" untersucht. Die von Schauberger aufgestellten Behauptungen, dass das Reibungsverhalten flüssiger Medien sich in Wendelrohren verändern wird bestätigt. Im selben Jahr erfolgen Kontrollversuche mit Kupferpflügen an der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Linz.

1954 wird die "Sogwendel" entwickelt welche das Kernstück des "Heimkraftwerkes" darstellt. Ein solches wird aufgrund Probleme der Regulierung bei ersten Probeläufen zerstört.

1955 erscheint das Buch "Implosion statt Explosion" von Leopold Brandstätter.

1957 erfolgt eine Zusammenarbeit mit der in Tirol angesiedelten Firma Swarowski. Die dabei entwickelten weiteren "Heimkraftwerke" haben weiterhin das Manko einer nicht lösbaren Regulierung der Tourenzahlen.

1958 bietet ein us-amerikanisches Firmenkonsortium Schauberger finanzielle Mittel zur praktischen Erforschung der "Implosionsenergie". Viktor Schauberger tritt gemeinsam mit seinem Sohn Walter die Reise nach Texas an. Dort kommt es zu schwerwiegenden Auseinandersetzungen bei denen Schauberger gezwungen wird einen Vertrag zu unterzeichnen der ihm jede weitere Forschung an der Implosion verbietet. Modelle und Arbeitsunterlagen die Schauberger mitgeführt hat, verbleiben in den USA.

Am 25. September 1958, fünf Tage nach seiner Rückkehr aus den USA, verstirbt Viktor Schauberger in Linz. Er hinterlässt sein Frau Maria sowie seine drei Kinder; Walter, Margarete und Huberta sowie 10 Enkelkinder.

 

Weitere Kapitel zum Thema Schauberger bei CeBisch/Umwelt:

Lebenslauf

"So wie eine Wildsau brunzt." Viktor Schauberger, so grobschlachtig man ihn aufgrund dieser Beschreibung des natürlichen Lauf des Wassers halten könnte, muss ein ungemein feinfühliger Mensch gewesen sein.   weiterlesen

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